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Grundlagen

Metformin und Rapamycin: Longevity-Medikamente im Check

Von Martin Höllinger· Stand · Lesezeit 10 Minuten

Metformin und Rapamycin sind die zwei Medikamente, die am häufigsten als Mittel gegen das Altern genannt werden. Beide sind für andere Zwecke zugelassen, Metformin gegen Typ-2-Diabetes. Dass eines von ihnen bei gesunden Menschen das Leben verlängert oder Alterskrankheiten verzögert, hat keine Studie gezeigt.

Die Ausgangslage ist für beide verschieden. Rapamycin verlängerte im Testprogramm des US-Instituts für Alternsforschung die Lebensdauer von Mäusen um 9 Prozent bei Männchen und 14 Prozent bei Weibchen, selbst bei Beginn im hohen Alter. Metformin allein blieb im selben Programm ohne signifikante Wirkung. Beim Menschen stützte sich die Hoffnung auf Metformin auf eine britische Registerstudie, nach der Diabetiker unter Metformin länger lebten als Menschen ohne Diabetes. Eine dänische Nachprüfung fand das Gegenteil. Bei gesunden Älteren bremste Metformin in zwei kontrollierten Studien den Trainingseffekt.

Rapamycin: der stärkste Befund im Tierversuch

Das Interventions Testing Program prüft Substanzen parallel an drei Standorten an genetisch gemischten Mäusen. Harrison et al., Nature 2009, fütterten Mäuse ab einem Alter von 600 Tagen mit Rapamycin. Gemessen am Alter, in dem 90 Prozent der Tiere gestorben waren, lebten Weibchen 14 Prozent und Männchen 9 Prozent länger. Der Effekt zeigte sich an allen drei Standorten. Die Krankheitsmuster der Tiere unterschieden sich nicht von denen der Kontrolltiere.

Bemerkenswert war der späte Beginn: 600 Tage sind bei Mäusen ein fortgeschrittenes Alter. In einer zweiten Versuchsreihe mit Beginn ab 270 Tagen stieg das Überleben ebenfalls. In einer späteren Runde des Programms verlängerte Rapamycin die mittlere Überlebenszeit um 10 Prozent bei Männchen und 18 Prozent bei Weibchen.

Beim Menschen gibt es dazu zwei Arten von Studien.

Immunfunktion. Mannick et al., Science Translational Medicine 2014, gaben älteren Freiwilligen einen mTOR-Hemmer. Es war nicht Rapamycin selbst, sondern der verwandte Wirkstoff Everolimus (in der Studie RAD001 genannt). Die Antwort auf die Grippeimpfung fiel um rund 20 Prozent stärker aus, bei Dosen, die relativ gut vertragen wurden.

Niedrige Dosis über ein Jahr. In der PEARL-Studie erhielten gesunde Erwachsene 48 Wochen lang einmal pro Woche 5 mg oder 10 mg Rapamycin oder Placebo. Ausgewertet wurden die 114 Teilnehmer, die bis zum Ende dabeiblieben: 40 unter 5 mg, 35 unter 10 mg, 39 unter Placebo.

Die Dosisangaben täuschen. Verwendet wurde eine in der Apotheke hergestellte Rezeptur, und die Autoren stellten während der Studie fest, dass sie nach 24 Stunden nur rund ein Drittel der Blutkonzentration eines Fertigpräparats erreichte. 10 mg dieser Rezeptur entsprechen also nicht 10 mg eines handelsüblichen Medikaments.

Endpunkt Ergebnis
Bauchfett, das Hauptziel keine signifikante Veränderung
Unerwünschte Ereignisse in allen Gruppen ähnlich
Blutwerte Veränderungen innerhalb des Normalbereichs
Fettfreie Masse bei Frauen unter 10 mg signifikant höher
Schmerzen laut Fragebogen bei Frauen unter 10 mg geringer
Emotionales Wohlbefinden, allgemeine Gesundheit laut Fragebogen unter 5 mg besser

Das Hauptziel wurde verfehlt. Die positiven Befunde betreffen Untergruppen und Nebenziele. Frauen stellten nur rund ein Drittel der Teilnehmer, die Gruppe der Frauen unter 10 mg war entsprechend klein; bei vielen gemessenen Größen ist zu erwarten, dass einzelne zufällig auffallen. Die Autoren werten die Studie als Beleg relativer Sicherheit über 48 Wochen und kündigen weitere Arbeiten an. Auf andere Dosierungen, auf Fertigpräparate oder auf längere Zeiträume lässt sich diese Aussage nicht übertragen.

Von Mäusen auf Menschen lässt sich das nicht hochrechnen. Ob niedrige Dosen über mehrere Jahre sicher sind, ist nicht untersucht; die längste kontrollierte Studie an Gesunden lief 48 Wochen.

Metformin: warum die Hoffnung entstand

Metformin ist seit Jahrzehnten das Standardmedikament bei Typ-2-Diabetes. Barzilai et al. begründeten 2016 die Idee, es gegen das Altern zu prüfen: Es habe Schutzwirkungen gegen mehrere Alterskrankheiten gezeigt. Sie schlugen die TAME-Studie vor, mit rund 3.000 Teilnehmern zwischen 65 und 79 Jahren und einem neuartigen Ziel: das Auftreten mehrerer Alterskrankheiten zusammen zu verzögern.

Den stärksten Anstoß gab eine Registerstudie. Bannister et al., Diabetes, Obesity and Metabolism 2014, verglichen in britischen Hausarztdaten 78.241 Diabetiker unter Metformin mit 90.463 passenden Personen ohne Diabetes. Die Menschen ohne Diabetes hatten eine um 15 Prozent kürzere mittlere Überlebenszeit als die Diabetiker unter Metformin. Die Autoren folgerten, Metformin könne auch Nicht-Diabetikern nützen.

Was dagegen spricht

Die Nachprüfung fand das Gegenteil. Keys et al., International Journal of Epidemiology 2022, nutzten dänische Register und zusätzlich Zwillingspaare, von denen nur einer Diabetes hatte. Diabetiker unter Metformin hatten eine höhere Sterblichkeit als Menschen ohne Diabetes: nach Berücksichtigung von Begleiterkrankungen und sozialen Merkmalen um 32 Prozent, im Zwillingsvergleich um 64 Prozent. Das galt für alle Einnahmedauern und in allen Auswertungsvarianten. Ein Schaden durch Metformin folgt daraus nicht: Verglichen wurden Diabetiker mit Nichtdiabetikern, und der Unterschied kann am Diabetes liegen. Die Autoren halten fest, dass der Unterschied zur britischen Studie nicht an der Methode liegt.

Im Mäuseprogramm wirkte Metformin nicht. Strong et al., Aging Cell 2016, testeten Metformin im selben Programm, in dem Rapamycin erfolgreich war. Allein gegeben verlängerte es die Lebensdauer nicht signifikant. Zusammen mit Rapamycin lebten die Tiere deutlich länger, was sich aber nur mit früheren Rapamycin-Versuchen vergleichen ließ.

Metformin bremst den Trainingseffekt. Das ist für alle, die sich bewegen, der wichtigste Befund.

Studie Teilnehmer Ergebnis
Walton et al. 2019 94 Gesunde ab 65, 14 Wochen Krafttraining, 1.700 mg Metformin oder Placebo Unter Placebo mehr Zuwachs an fettfreier Masse und Oberschenkelmuskulatur als unter Metformin
Konopka et al. 2019 53 Ältere um 62 Jahre, 12 Wochen Ausdauertraining Metformin schwächte den Anstieg von Insulinempfindlichkeit und VO2max ab und hob die Verbesserung der Mitochondrienfunktion auf

Quellen: Walton et al., Konopka et al..

Die Autoren der Ausdauerstudie schreiben, vor einer Verschreibung von Metformin gegen das Altern müsse erst verstanden werden, warum manche Menschen darauf günstig und andere ungünstig reagieren.

Lebensstil wirkte stärker. Im Diabetes Prevention Program mit 3.234 Menschen mit erhöhtem Blutzucker senkte Metformin das Diabetesrisiko um 31 Prozent, ein Programm mit Gewichtsabnahme und 150 Minuten Bewegung pro Woche um 58 Prozent.

Risiken von Rapamycin

Rapamycin heißt als Arzneistoff Sirolimus und dämpft das Immunsystem. In der EU ist es zugelassen, um nach einer Nierentransplantation die Abstoßung zu verhindern, und zur Behandlung einer seltenen Lungenerkrankung. Die Europäische Arzneimittel-Agentur nennt als sehr häufige Nebenwirkungen, also bei mehr als einem von zehn Behandelten:

  • Infektionen und Fieber
  • verzögerte Wundheilung
  • niedrige Zahlen verschiedener Blutzellen
  • erhöhte Blutfette, erhöhtes Cholesterin, erhöhter Blutzucker und Diabetes
  • erhöhter Blutdruck, Eiweiß im Harn, Beschwerden im Magen-Darm-Trakt

Diese Liste stammt aus der täglichen Einnahme bei Transplantierten, die weitere Medikamente bekommen. Sie lässt sich nicht eins zu eins auf eine niedrige Wochendosis bei Gesunden übertragen, zeigt aber, womit der Wirkstoff grundsätzlich verbunden ist. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten stehen in der Fachinformation.

Nebenwirkungen von Metformin

Die österreichische Gebrauchsinformation nennt:

Häufigkeit Nebenwirkung
Sehr häufig, mehr als 1 von 10 Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Appetitverlust, meist zu Beginn
Häufig, bis 1 von 10 Geschmacksveränderungen, niedrige Vitamin-B12-Spiegel
Sehr selten, bis 1 von 10.000 Laktatazidose, auffällige Leberwerte oder Leberentzündung

Zum Vitamin B12 gibt es Langzeitdaten. In der Nachbeobachtung des Diabetes Prevention Program hatten nach fünf Jahren 4,3 Prozent der Teilnehmer unter Metformin einen niedrigen B12-Spiegel gegenüber 2,3 Prozent unter Placebo. Mit jedem Jahr der Einnahme stieg das Risiko um 13 Prozent (Aroda et al. 2016). Die Autoren empfehlen, den Wert bei Langzeiteinnahme zu kontrollieren.

Die Laktatazidose ist eine Übersäuerung des Blutes, die zum Koma führen kann. Sie ist sehr selten und tritt vor allem bei eingeschränkter Nierenfunktion auf. Bei schwerer Nierenschwäche darf Metformin nicht eingenommen werden.

Studienlage

Ergebnis Wer und wie viele Vergleich Dauer Gemessen Studientyp Quelle
Lebensdauer plus 9 % bei Männchen und 14 % bei Weibchen, gemessen am Alter, in dem 90 % gestorben waren genetisch gemischte Mäuse an drei Standorten Rapamycin im Futter ab einem Alter von 600 Tagen gegen normales Futter Lebensdauer Überleben Tiermodell, öffentliches Testprogramm Harrison et al. 2009
Mittlere Überlebenszeit plus 10 % bei Männchen und 18 % bei Weibchen genetisch gemischte Mäuse an drei Standorten Rapamycin im Futter ab 9 Monaten gegen normales Futter Lebensdauer Überleben Tiermodell, öffentliches Testprogramm Miller et al. 2011
Metformin allein ohne gesicherte Lebensverlängerung; zusammen mit Rapamycin deutlich länger, im Vergleich mit früheren Durchgängen genetisch gemischte Mäuse an drei Standorten 0,1 % Metformin im Futter, allein und mit Rapamycin, gegen normales Futter Lebensdauer Überleben Tiermodell, öffentliches Testprogramm Strong et al. 2016
Diabetiker unter Metformin lebten länger als passend ausgewählte Menschen ohne Diabetes 78.241 Diabetiker unter Metformin, 12.222 unter Sulfonylharnstoff, 90.463 Vergleichspersonen ohne Diabetes; 7.498 Todesfälle Behandelte gegen Vergleichspersonen, keine Zuteilung Daten ab 2000, rund 503.000 Personenjahre Tod aus jeder Ursache Beobachtung, rückblickende Registerstudie Bannister et al. 2014
Diabetiker unter Metformin: Sterblichkeit 1,52 (1,37 bis 1,68) gegenüber Menschen ohne Diabetes, im Zwillingsvergleich 1,90 (1,35 bis 2,67); nach Berücksichtigung von Begleiterkrankungen abgeschwächt auf 1,32 dänische Register, Einzelpersonen und Zwillingspaare, von denen nur einer Diabetes hatte Behandelte gegen Menschen ohne Diabetes, keine Zuteilung 1996 bis 2012 Tod aus jeder Ursache; Unterschied kann am Diabetes liegen Beobachtung, rückblickende Registerstudie Keys et al. 2022
Neuerkrankungen an Diabetes 7,8 gegen 11,0 pro 100 Personenjahre: 31 % weniger; Lebensstilprogramm 58 % weniger 3.234 Erwachsene mit erhöhtem Blutzucker ohne Diabetes, im Mittel 51 Jahre, BMI 34 850 mg Metformin zweimal täglich gegen Placebo gegen Lebensstilprogramm 2,8 Jahre Hauptendpunkt: neu aufgetretener Diabetes Randomisiert, placebokontrolliert Knowler et al. 2002
Unter Placebo mehr Zuwachs an fettfreier Masse (p = 0,003) und Oberschenkelmuskel (p unter 0,001) als unter Metformin; Kraftzuwachs der Tendenz nach geringer 94 gesunde Erwachsene ab 65 (46 Metformin, 48 Placebo) 1.700 mg Metformin am Tag gegen Placebo, alle mit Krafttraining 14 Wochen Muskelmasse und Kraft Randomisiert, doppelblind Walton et al. 2019
Metformin schwächte den Zuwachs an Insulinempfindlichkeit und VO2max durch Ausdauertraining ab 53 ältere Erwachsene, im Mittel 62 Jahre (27 Metformin, 26 Placebo) Metformin gegen Placebo, alle mit Ausdauertraining 12 Wochen Insulinempfindlichkeit, VO2max, Mitochondrien im Muskel Randomisiert, doppelblind Konopka et al. 2019
Niedriges Vitamin B12 nach 5 Jahren bei 4,3 gegen 2,3 % (p = 0,02), nach 13 Jahren 7,4 gegen 5,4 % (nicht gesichert) rund 1.700 Teilnehmer einer Studie zur Diabetes-Vorbeugung mit verfügbaren Blutproben 850 mg Metformin zweimal täglich gegen Placebo 5 und 13 Jahre Laborwert Vitamin B12 Nachträgliche Auswertung einer randomisierten Studie Aroda et al. 2016
Antwort auf die Grippeimpfung um rund 20 % stärker ältere Freiwillige; Zahl in der Zusammenfassung nicht angegeben Everolimus (RAD001), ein Verwandter von Rapamycin, in mehreren Dosen in der Zusammenfassung nicht angegeben Laborwerte der Impfantwort, keine Erkrankungen Studie am Menschen Mannick et al. 2014
Bauchfett unverändert (Hauptziel verfehlt), unerwünschte Ereignisse wie unter Placebo; fettfreie Masse und Schmerzen bei Frauen unter 10 mg besser 114 gesunde Erwachsene, die abschlossen: 40 mit 5 mg, 35 mit 10 mg, 39 mit Placebo Rapamycin als Apothekenrezeptur einmal pro Woche gegen Placebo; Rezeptur erreichte rund ein Drittel der Blutkonzentration eines Fertigpräparats 48 Wochen Hauptendpunkt: Bauchfett; viele Nebenziele Randomisiert, doppelblind Moel et al. 2025

In Klammern steht, wo angegeben, das 95-%-Konfidenzintervall.

Österreich

Zulassung: Metformin ist in Österreich zur Behandlung des Typ-2-Diabetes zugelassen, wenn Ernährung und Bewegung allein nicht ausreichen. Eine Zulassung zur Vorbeugung von Alterserscheinungen gibt es weder für Metformin noch für Rapamycin.

Off-Label Use: Nach Auskunft des Bundesamts für Sicherheit im Gesundheitswesen ist die Anwendung außerhalb der Zulassung grundsätzlich nicht verboten. Die Ärztin oder der Arzt muss die medizinische Notwendigkeit im Einzelfall begründen und trägt die Verantwortung für die Entscheidung.

Bezug ohne Verschreibung: Arzneimittel aus Online-Quellen ohne ärztliche Verschreibung zu beziehen, ist keine Alternative. Dosierung, Nierenwerte und Wechselwirkungen gehören ärztlich kontrolliert.

Häufige Fragen

Verlängert Metformin das Leben?

Bei Menschen ohne Diabetes ist das nicht belegt. Eine britische Registerstudie fand 2014, dass Diabetiker unter Metformin länger lebten als Vergleichspersonen ohne Diabetes. Eine dänische Studie mit Zwillingen fand 2022 das Gegenteil: eine um 32 bis 64 Prozent höhere Sterblichkeit. Bei Mäusen verlängerte Metformin allein die Lebensdauer im großen Testprogramm nicht.

Wie gefährlich ist Metformin?

Für Diabetiker gilt es als gut verträglich. Sehr häufig, bei mehr als einem von zehn, sind Übelkeit, Durchfall und Bauchschmerzen, vor allem am Anfang. Häufig sind niedrige Vitamin-B12-Spiegel. Die gefürchtete Übersäuerung des Blutes, die Laktatazidose, ist sehr selten, höchstens einer von 10.000 Behandelten, und betrifft vor allem Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion.

Was ist Rapamycin?

Ein Wirkstoff, der den Signalweg mTOR hemmt. Die Hemmung dieses Signalwegs verlängert die Lebensdauer von Hefe, Würmern, Fliegen und Mäusen.

Verlängert Rapamycin das Leben beim Menschen?

Dafür gibt es keine Studie. Eine kontrollierte Studie über 48 Wochen mit niedriger wöchentlicher Dosis fand bei gesunden Erwachsenen ähnlich viele Nebenwirkungen wie unter Placebo, aber auch keine Wirkung auf das Hauptziel, das Bauchfett. Bei Frauen nahm unter 10 mg die fettfreie Masse zu.

Kann man Metformin oder Rapamycin in Österreich für Longevity bekommen?

Beide sind als Arzneimittel für andere Erkrankungen zugelassen. Eine Verschreibung gegen das Altern wäre eine Anwendung außerhalb der Zulassung. Die ist nach Auskunft der Arzneimittelbehörde nicht verboten, die Ärztin oder der Arzt muss sie aber im Einzelfall medizinisch begründen und trägt die Verantwortung dafür.

Was ist die TAME-Studie?

Eine geplante placebokontrollierte Studie mit rund 3.000 Menschen zwischen 65 und 79 Jahren. Sie soll prüfen, ob Metformin das Auftreten mehrerer Alterskrankheiten zusammen verzögert. Vorgeschlagen wurde sie 2016.

Verträgt sich Metformin mit Sport?

In zwei kontrollierten Studien an gesunden Älteren schwächte Metformin den Trainingseffekt ab: Beim Krafttraining nahm die Muskelmasse weniger zu, beim Ausdauertraining stiegen maximale Sauerstoffaufnahme und Insulinempfindlichkeit weniger.

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